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Siemens-Rivale Volle Auftragsbücher und Umsatzplus bei Alstom

Der französische Industriekonzern Alstom hat nach dem Verkauf der Energiesparte an den US-Rivalen GE volle Auftragsbücher für das verbleibende Geschäft mit Zügen und Bahntechnik.

Wie die Chancen beim Kampf um Alstom stehen
Siemens Quelle: REUTERS
GE Quelle: dpa
ABB Quelle: dpa
Die französische Flagge Quelle: dpa

Wie der Siemens -Rivale am Mittwoch mitteilte, verbuchte der Konzern in den vergangenen drei Monaten Aufträge im Volumen von 1,6 Milliarden Euro und lag damit leicht über den Erwartungen von Analysten. Dabei habe es sich vor allem um kleinere bis mittelgroße Order gehandelt. Der Umsatz sei in diesem Zeitraum um zehn Prozent auf 1,5 Milliarden Euro gewachsen. Für das Geschäftsjahr 2014/2015 (bis 31. März) werde daher weiter mit einem Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich gerechnet.

Alstom hatte Mitte vergangenen Jahres zugestimmt, die Energiesparte für 12,4 Milliarden Euro an den US-Rivalen General Electric zu verkaufen. Zur Zeit werde die Zustimmung der Aufsichtsbehörden für den Deal eingeholt, sagte Konzernchef Patrick Kron. Das Geschäft soll im zweiten Quartal diesen Jahres abgeschlossen sein. Wie der Hersteller der TGV-Schnellzüge weiter mitteilte, sind aus Zusatz-Vereinbarungen mit GE weitere Einnahmen in Höhe von 400 Millionen Euro zu erwarten.

Nach dem ersten Vorstoß von GE hatte der französische Staat zunächst auch Siemens und Mitsubishi als Gegenkandidaten angelockt. Letztlich zogen Siemens und Mitsubishi gegen den Wunschkandidaten der Alstom-Führung aber den Kürzeren.

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