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Solaranlagenbauer Centrotherm rutscht ab ins Minus

Der Solaranlagenbauer Centrotherm hat im dritten Quartal Umsatzzuwächse erzielt, ist aber dennoch ins Minus gerutscht. Zwei Aufträge in Asien sollen der Grund sein.

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Werk Blaubeuren der Centrotherm Photovoltaics AG Quelle: dpa

Düsseldorf Der für die Solarindustrie produzierende Anlagenbauer Centrotherm ist im dritten Quartal trotz Umsatzzuwächsen ins Minus gerutscht. Als Grund nannte Finanzchef Thomas Riegler die Abwertung zweier Aufträge in Asien. Die Kunden zögerten die Endabnahme hinaus. So fiel bei einem Umsatzanstieg auf 207 Millionen Euro (Vorjahr: 180) ein operativer Verlust (Ebit) von 28 Millionen Euro an nach einem Gewinn von 20,4 Millionen Euro vor Jahresfrist. Netto lag der Fehlbetrag bei knapp 21 Millionen Euro (plus 14,7).

Der Vorstand bekräftigte seine zum Teil reduzierten Jahresziele: Das bisherige Umsatzziel von 690 bis 710 Millionen Euro wird demnach übertroffen. Die Ebit-Marge wird dagegen nur leicht positiv ausfallen. Ursprünglich hatte der schwäbische Konzern eine Rendite im niedrigen zweistelligen Prozentbereich angepeilt.

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