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Sparkurs Autozulieferer Mahle erwägt Stellenabbau

Mahle könnte in naher Zukunft Arbeitsplätze außerhalb Deutschlands streichen. Der Sparkurs wird mit der abschwächenden Konjunktur begründet.

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Neben den Personalkosten will Mahle bei Sachkosten etwa für Reisen, Messen und im Einkauf sparen. Quelle: dpa

Stuttgart Der Autozulieferer Mahle erwägt wegen der abflauenden Konjunktur und des technologischen Wandels in der Branche einen Stellenabbau außerhalb Deutschlands. Die etwa 13.250 Mitarbeiter hierzulande seien zwar bis Ende 2019 vor betriebsbedingten Kündigungen sicher.

Die Produktionsstandorte weltweit, aber auch das Personal in einzelnen Ländern würden jedoch überprüft, teilte der Konzern am Montag mit. Weltweit beschäftigt Mahle etwa 79.600 Menschen. Neben den Personalkosten will Mahle bei Sachkosten etwa für Reisen, Messen und im Einkauf sparen. Damit würden die im vergangenen Jahr gestarteten Sparprogramme ergänzt.

Gründe für den neuen Sparkurs sind neben der sich abschwächenden Konjunktur politische Unwägbarkeiten wie der Brexit sowie der technologische Wandel weg vom Verbrennungsmotor mit sinkenden Absatzzahlen etwa für Diesel-Fahrzeuge. Mahle rechnet im laufenden Jahr mit einem Umsatzrückgang. Seine Geschäftszahlen für 2018 gibt der Konzern im Mai bekannt.

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