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Spezialmaschinenbau Elektroauto-Zulieferer Aumann rechnet mit Gewinneinbruch

Der Spezialmaschinenbauer spürt den Rückgang von Aufträgen aus der Autoindustrie. Aumann rechnet daher mit einem Umsatzminus von bis zu 17 Prozent.

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Die Firma Aumann produziert unter anderem Maschinen zur Produktion von Elektromotoren und hatte lange vom Trend zur E-Mobilität profitiert. Quelle: dpa

München Der westfälische Spezialmaschinenbauer Aumann macht sich wegen der schwächelnden Autokonjunktur auf einen Umsatz- und Gewinneinbruch gefasst. Der Umsatz werde in diesem Jahr um bis zu 17 Prozent auf 240 bis 260 Millionen Euro zurückgehen, statt wie geplant leicht zu steigen, teilte das Unternehmen aus Beelen im Münsterland am Mittwoch mit.

Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) werde im besten Fall auf 22 (2018: 29,3) Millionen Euro schrumpfen, könne aber auch bis auf 16 Millionen abstürzen. Bisher hatte Aumann auch für das Ebit einen leichten Zuwachs eingeplant. Die Firma produziert unter anderem Maschinen zur Produktion von Elektromotoren und hatte lange vom Trend zur E-Mobilität profitiert.

Nun hielten sich die Autobauer aber angesichts rückläufiger Absatzzahlen mit Aufträgen zurück. Die Verunsicherung werde sich auch noch bis ins nächste Jahr hinziehen, glaubt Aumann. In den ersten sechs Monaten seien nur Aufträge über 85 Millionen Euro hereingekommen.

Aumann war vor gut zwei Jahren von der Beteiligungsholding MBB an die Börse gebracht worden, die immer noch mit 38 Prozent beteiligt ist. Nach einem Höhenflug sind die Aktien aber in den vergangenen zehn Monaten um drei Viertel eingebrochen. Am Mittwoch schlossen die Papiere, die zu 42 Euro ausgegeben worden waren, bei 17,80 Euro.

Mehr: Der Verbrennungsmotor ist angezählt, die Elektrowelle rollt an: Deutschland hadert mit der Antriebswende. Einzelnen Regionen droht der große Kehraus.

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