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Sportwagen Luxustrend hält Ferrari in der Spur – Aktie hebt ab

Der italienische Sportwagenbauer kennt keine Krise. Der Gewinn hat auch in der Pandemie zugelegt - sehr zur Freude der Ferrari-Aktionäre.

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Die Sportwagen aus Maranello sind auch in der Coronakrise beliebt. Quelle: dpa

Ferrari hat sich überraschend gut von der Coronakrise erholt und konkretisiert seine Gewinnprognose. Das operative Ergebnis (Ebitda) kletterte im dritten Quartal um 6,4 Prozent auf 330 Millionen Euro, wie der italienische Sportwagenbauer am Dienstag mitteilte.

Der Umsatz hingegen schrumpfte - auch als Folge gesunkener Auslieferungen - um drei Prozent auf 888 Millionen Euro. Dass das Ergebnis dennoch höher ausfiel, lag an Einsparungen und dem Verkauf besonders teurer Fahrzeuge mit hoher Gewinnmarge.

Ferrari gab sich zuversichtlich, die im August wegen der Corona-Krise gesenkte Jahresprognose am oberen Ende der Spanne zu erfüllen und rechnet nun mit einem Betriebsgewinn von rund 1,125 Milliarden Euro. Die Aktie stieg nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen um mehr als vier Prozent. Ferrari profitiert wie andere Hersteller von Luxusautos davon, dass besonders reiche Käufer weniger von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie betroffen sind. Dagegen leidet das Volumensegment stärker unter der Krise. Auch bei Volkswagen bekamen die Luxusmarken Bentley, Bugatti und Lamborghini die Krise weniger zu spüren.

Mehr: Ferrari mit Retro-Faktor – ein Blick auf den neuen Omologato

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