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Sportwagenhersteller Porsche baut Achsen für E-Macan künftig selbst

Bisher liefert Thyssen-Krupp die Achsen, jetzt will der Autobauer die Herstellung selbst übernehmen. Rund 300 Arbeitsplätze sollen neu entstehen.

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Künftig baut der Sportwagenhersteller die Achsen für die Elektroversion des Macan selbst. Quelle: dpa

Leipzig Der Autobauer Porsche erweitert sein Leipziger Werk um eine Achsenfertigung für den Elektro-Macan. Damit würden ungefähr 100 Jobs zusätzlich geschaffen, sagte Unternehmenssprecher Christian Weiss am Mittwoch. Zuvor hatte die „Leipziger Volkszeitung“ darüber berichtet.

Die Achsen kommen bisher vom Zulieferer Thyssen-Krupp. Nun sei entschieden worden, die Achsen für den E-Macan selbst herzustellen. Diese Kernkompetenz wolle sich Porsche nicht nehmen lassen, sagte Weiss.

Erst im März hatte Porsche den Grundstein für den E-Macan-Bau gelegt. Dafür investiert das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 600 Millionen Euro, unter anderem in einen neuen Karosseriebau. Etwa 300 Arbeitsplätze sollen dazukommen. Derzeit besteht die Stammbesetzung in Leipzig aus ungefähr 4300 Mitarbeitern.

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