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Stahlindustrie IG Metall beschließt Warnstreiks

In der nordwestdeutschen Stahlindustrie kommt es zu ersten Warnstreiks. Das hat die Tarifkommission der IG Metall beschlossen. Die Gewerkschaft fordert höhere Löhne sowie unbefristete Übernahmen der Auszubildenden.

Ein Arbeiter wirft Sand in einen Fluss aus kochendem Stahl. In der nordwestdeutschen Stahlindustrie gibt es erste Warnstreiks. Quelle: dpa

DüsseldorfDie Gewerkschaft IG Metall ruft zu Warnstreiks in der Stahlindustrie auf. Am Mittwoch (9. November) sollen unter anderem Werke in Dortmund, Düsseldorf und Krefeld bestreikt werden. Am Donnerstag (10. November) sind Mitarbeiter in Bochum und Duisburg zu Warnstreiks aufgerufen, wie die Gewerkschaft am Dienstag mitteilte.

Die Gewerkschaft fordert für die rund 75.000 Beschäftigten der Eisen- und Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen sieben Prozent mehr Geld, die unbefristete Übernahme der Auszubildenden und Verbesserungen bei der Altersteilzeit.

Die Arbeitgeber hatten in den ersten beiden Verhandlungsrunden noch kein Angebot vorgelegt, schließen das aber für die dritte Runde am 21. November nicht aus. Streikaktionen sind laut IG Metall am Mittwoch unter anderem in Dortmund, Düsseldorf, Georgsmarienhütte und Krefeld geplant. Am Donnerstag gibt es vor allem in Duisburg, Salzgitter, Bochum und Bremen Warnstreiks.

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