Stahlindustrie Stahlsparte von Thyssen-Krupp schickt 1300 Mitarbeiter in Kurzarbeit

Der Konzern reagiert auf die Einbußen in Folge des Ukraine-Kriegs. Die Nachfrage der Automobilindustrie ist gesunken, Rohstoff- und Energiepreise gestiegen.

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Das Unternehmen hatte schon im März mit den Arbeitnehmervertretern eine Vereinbarung zur Kurzarbeit getroffen. Quelle: dpa

Die Stahlsparte von Thyssen-Krupp hat als Reaktion auf die Einbußen in Folge des Ukraine-Kriegs für einen Teil der Beschäftigten Kurzarbeit beschlossen. Rund 1300 von etwa 18.000 Mitarbeitern seien in Duisburg und an weiteren Standorten der Thyssen-Krupp Steel Europe AG betroffen, sagte ein Sprecher am Donnerstag auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Reuters.

Mit der Kurzarbeit sei zum Teil bereits begonnen worden. Die Stahlkocher kämpfen mit einer schwächelnden Nachfrage der Automobilindustrie sowie stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen.

Das Unternehmen hatte im März mit den Arbeitnehmervertretern eine Vereinbarung zur Kurzarbeit getroffen. Die Vereinbarung sieht nach Angaben von Stahlbetriebsratschef Tekin Nasikkol im Fall von Kurzarbeit eine Aufstockung und eine Pauschale vor, durch die die Beschäftigten gut geschützt seien.

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