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Stahlproduzent Tata Steel will Sparten mit 1100 Mitarbeitern abgeben

Thyssenkrupps möglicher Fusionspartner, Tata Steel, will mehrere Geschäfte abgeben. Auch die Koblenzer Firma Kalzip stehe zur Disposition.

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Insgesamt sollen fünf Bereiche abgetrennt werden. Quelle: Reuters

Düsseldorf Der mögliche Fusionspartner der Stahlsparte von Thyssenkrupp, Tata Steel Europe, will sich von mehreren Geschäften trennen. Dabei gehe es um fünf Bereiche mit insgesamt rund 1100 Beschäftigten, die nicht mehr zum Kerngeschäft zählten, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Neben Unternehmen in Großbritannien und in der Türkei stehe auch die Koblenzer Firma Kalzip zur Disposition. Das Unternehmen mit rund 140 Beschäftigten stellt Fassadensysteme aus Aluminium her. Für alle Unternehmen solle der beste Eigentümer gefunden werden, sagte der Chef von Tata Steel Europe, Hans Fischer. Wenn die Firmen verkauft würden, würde Tata Steel Europe noch etwa 20.000 Mitarbeiter beschäftigten.

Thyssenkrupp will seine Stahlsparte mit Tata Steel Europe zusammenschließen und damit den zweitgrößten Stahlkonzern Europas nach ArcelorMittal schmieden. Zwar sind noch diverse Fragen ungeklärt, eine Vereinbarung mit Tata könnte aber bis Ende Juni erzielt werden.

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