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Streik in Ungarn Audi-Zwangspause in Ingolstadt wird bis Sonntag verlängert

Wegen des Streiks im ungarischen Motorenwerk Györ stehen bei dem Autobauer weiterhin die Bänder still. Eine Einigung ist noch nicht in Sicht.

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Weil die Motoren aus Györ fehlen, kann Audi seit Wochenbeginn in dem Werk keine Fahrzeuge bauen. Quelle: dpa

München Wegen des andauernden Streiks im ungarischen Motorenwerk Györ hat Audi die Zwangspause in Ingolstadt bis Ende der Woche verlängert. Auch am Freitag werde im Stammwerk nicht produziert, eine von Sonntag auf Montag geplante Sonderschicht sei ebenfalls gestrichen, sagte ein Firmensprecher am Mittwoch.

Wie es danach weiter geht, hängt von den Verhandlungen in Ungarn ab, wo die Gewerkschaft deutlich mehr Geld für die Beschäftigten fordert. Weil die Motoren aus Györ fehlen, kann Audi seit Wochenbeginn in Ingolstadt keine Fahrzeuge bauen. In Neckarsulm läuft die Produktion noch bis einschließlich Donnerstag.

Die Motoren aus Ungarn werden üblicherweise über Nacht per Bahn direkt an die Montagebänder geliefert; Lagerhaltung wird bei Teilen und Komponenten nur in geringem Umfang betrieben.

Der Audi-Standort Györ ist das größte Motorenwerk im Konzernverbund und versorgt auch Volkswagen. Die Beschäftigten vor Ort waren vergangene Woche in einen einwöchigen Streik getreten, der bis Donnerstagmorgen dauern soll. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Löhne um 18 Prozent und eine Angleichung an die Bezahlung in anderen Werken in Ost- und Mitteleuropa.

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