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Tata Steel Stahlkonzern besorgt sich frisches Geld

Mit dem Verkauf neuer Aktien will der indische Stahlgigant Tata Steel die Ausweitung seiner Produktionskapazitäten finanzieren. Währenddessen gibt es weiterhin Proteste gegen die Teilfusion mit Thyssen-Krupp.

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Mumbai Der indische Stahlkonzern Tata Steel will sich von seinen Aktionären frisches Geld in Milliardenhöhe besorgen. Das Unternehmen wolle neue Aktien im Wert von 128 Milliarden indischen Rupien (rund 1,7 Milliarden Euro) an seine bisherigen Anteilseigner ausgeben, teilte es am Dienstag in Mumbai mit. Zudem kündigte Tata an, seine Kapazität bei der Produktion von Autostahl und in anderen Segmenten auszubauen. Dazu will das Unternehmen auch neue Kredite aufnehmen. Allein der Kapazitätsausbau im Tata-Werk in Kalinganagar soll den Angaben zufolge 235 Milliarden Rupien kosten.

Sein Stahlgeschäft in Europa will Tata mit der Stahlsparte des deutschen Industriekonzerns Thyssen-Krupp zusammenlegen. IG Metall und Betriebsräte laufen aber seit Monaten Sturm gegen das Vorhaben. Sie befürchten bei einer Fusion der bisherigen Konkurrenten den Abbau von deutlich mehr als 2000 Jobs in Deutschland und kritisieren die anvisierte Verlegung des Sitzes der Stahlsparte in die Niederlande.

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