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Thyssen-Krupp-Rivale Arcelor-Mittal bleibt für 2016 vorsichtig

Die Stahlbranche kommt langsam aus der Krise, trotzdem bleibt der weltgrößte Stahlkonzern zurückhaltend. Entgegen der Erwartungen einiger Analysten, hebt der Konzern seine Jahresziele nicht an.

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Die Stahlbranche kommt aus der Krise. Quelle: Reuters

Amsterdam Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor-Mittal bleibt trotz anziehender Geschäfte für das laufende Jahr vorsichtig. Der operative Gewinn werde bei über 4,5 Milliarden Dollar liegen, teilte der Thyssen-Krupp -Rivale am Freitag mit. Einige Analysten hatten erwartet, dass der Konzern angesichts jüngst verbesserter Stahlpreise seine Jahresziele anhebt. 2015 war Arcelor-Mittal noch auf einen operativen Gewinn von 5,2 Milliarden Dollar gekommen.

Von April bis Juni verdoppelte sich das Betriebsergebnis (Ebitda) nahezu auf 1,77 Milliarden Dollar. Dies lag deutlich über den Erwartungen von Analysten. Laut dem weltweit aktiven Stahlkocher lief das Geschäft bis auf Brasilien überall rund. Dort seien die Preise im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel eingebrochen und die Wirtschaftsschwäche habe die Nachfrage getrübt.

Die Stahlbranche kommt langsam aus der Krise, die vor allem durch Überkapazitäten und Billigimporte aus Asien ausgelöst wurde.

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