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Trevor Milton Chef von Elektro-Lkw-Bauer Nikola tritt zurück – Aktie bricht ein

Nach einem kritischen Bericht eines Leerverkäufers tritt Nikola-Chef Trevor Milton den Rückzug an. Ein GM-Veteran soll die Geschäfte des Elektro-Start-ups übernehmen.

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Nikola-Chef Trevor Milton steht nach dem Bericht eines Leerverkäufers in der Kritik. Quelle: Massimo Pinca

Der US-Hersteller von Elektrolastwagen verliert inmitten des Streits mit dem Leerverkäufer Hindenburg seinen Chef. Firmen-Gründer und Chairman Trevor Milton sei an den Vorstand herangetreten und habe angeboten, freiwillig aus dem Amt auszuscheiden, teilte das Unternehmen mit.

Als sein Nachfolger sei mit sofortiger Wirkung Stephen Girsky ernannt worden. Der Leerverkäufer Hindenburg wirft dem Unternehmen Betrug und Vetternwirtschaft vor. Es locke andere Autobauer wie General Motors mit falschen Versprechen in Partnerschaften. Die Aktie reagierte empfindlich auf den Rückzug und brach um rund 20 Prozent ein.

In einem Video etwa soll Nikola einen Lkw einen Berg runterrollen haben lassen, weil das Fahrzeug noch nicht fahrtüchtig gewesen sei. Angesichts dieser schweren Anschuldigungen fragen sich nun Beobachter, ob damit auch der Deal mit GM in Gefahr ist.

Die GM-Chefin Mary Barra selbst sprang Nikola zur Seite: „Wir haben schon mit vielen verschiedenen Partnern gearbeitet, und wir haben ein sehr fähiges Team, das die angemessene Due Dilligence durchgeführt hat“, sagte Barra auf einer Investorenkonferenz von RBC Capital.

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