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Triebwerkshersteller MTU Aero Engines übertrifft eigene Ziele

Trotz Problemen mit Triebwerken für Airbus ist dem Zulieferer die Aufholjagd gelungen. Umsatz und Gewinn von MTU übertreffen die Prognosen klar.

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Der Triebwerks-Zulieferer konnte seinen Gewinn verbessern. Quelle: dpa

München Der Triebwerks-Zulieferer MTU Aero Engines hat seine zweimal angehobenen Ziele trotz der Anlaufschwierigkeiten mit Airbus-Antrieben noch übertroffen. Der Umsatz sprang im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf den Rekordwert von 4,57 Milliarden Euro, wie MTU am Mittwoch in München mitteilte. Angepeilt hatte das Unternehmen 4,4 Milliarden.

Der bereinigte Nettogewinn stieg um 18 Prozent auf 479 Millionen Euro und lag damit ebenfalls über der Zielmarke von 470 Millionen. „Damit haben wir den Erfolgskurs der MTU Aero Engines fortgesetzt“, sagte Vorstandschef Reiner Winkler. Deshalb soll die Dividende auf 2,85 (2,30) Euro je Aktie angehoben werden.

Probleme mit den neuen Pratt & Whitney-Triebwerken für den Airbus A320neo, an denen MTU beteiligt ist, hatten im Frühjahr die Produktion der Airbus-Maschinen zeitweise lahm gelegt. Doch die Aufholjagd gelang, am Ende wurden fast doppelt so viele der Getriebefan-Triebwerke ausgeliefert wie 2017.

Für das laufende Jahr erwartet MTU Aero einen Umsatz von 4,7 Milliarden Euro. Die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll sich auf 15,5 (2018: 14,7) Prozent verbessern. Das entspräche einem operativen Gewinn von fast 730 Millionen Euro, wie ihn die von Reuters befragten Analysten erwarten.

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