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Triebwerksprobleme Probleme mit dem A320neo lassen Airbus-Umsatz einbrechen

Airbus konnte im ersten Quartal seine Liefertermine nicht einhalten, der Umsatz brach um 12 Prozent ein. Vor allem der A320neo macht dem Flugzeugbauer sorgen.

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Boeing-Konkurrent: Der Umsatz von Airbus bricht ein Quelle: Reuters

München Triebwerksprobleme beim neuen Kurzstreckenflugzeug A320neo haben den europäischen Flugzeugbauer Airbus im ersten Quartal belastet. Der Umsatz ging um zwölf Prozent auf 10,1 Milliarden Euro zurück, nachdem Airbus zwischen Januar und März weniger Flugzeuge und Hubschrauber ausliefern konnte, wie der Konzern am Freitag in Toulouse mitteilte.

In den drei Monaten wurden nur 121 Maschinen an die Kunden übergeben, bis Jahresende sollen es rund 800 werden. Die Triebwerks-Lieferanten Pratt & Whitney und CFM International konnten zeitweise nicht liefern. Inzwischen sollen die Probleme aber behoben sein. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) hielt sich Airbus mit 14 (Vorjahr: minus 19) Millionen Euro knapp in der Gewinnzone.

„Es ist für uns alle eine herausfordernde Situation“, räumte Vorstandschef Tom Enders ein. „Aber auf Basis der Zuversicht der Triebwerkshersteller und ihrer Fähigkeit, ihre Zusagen einzuhalten, können wir unsere Erwartungen für das Gesamtjahr bestätigen.“ Airbus peilt für 2018 ein bereinigtes Ebit von 5,2 Milliarden Euro an, 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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