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Trotz guter Zahlen Ford will weiter sparen - wirft Modelle aus dem Programm

Der Autobauer steigert Gewinn und Umsatz, dennoch werden weitere Einsparungen geplant. Zudem soll die Produktpallette angepasst werden.

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Dearborn/Detroit Ford treibt seine Sparpläne in den USA voran und wirft mehrere Modelle aus dem Programm. Wie der zweitgrößte US-Hersteller hinter General Motors am Mittwoch mitteilte, sollen bis 2022 nun 25,5 Milliarden Dollar eingespart werden. Bislang war von 14 Milliarden Dollar die Rede.

Angesichts der großen Nachfrage nach Geländewagen soll kein Geld mehr in die Entwicklung traditioneller Limousinen wie dem Mittelklassemodell Fusion gesteckt werden. Der Konzern steht schon länger unter dem Druck von Investoren, die Produktpalette anzupassen und profitabler zu werden. Finanzchef Bob Shanks erklärte, man habe jeden Teil des Konzerns überprüft. „Wir werden davon angetrieben, die Wende zu schaffen.“

Der bisherige Sparkurs zeigt Wirkung. Im abgelaufenen Quartal schrieb Ford einen überraschend hohen Gewinn von 1,74 Milliarden Dollar (1,43 Milliarden Euro). Dabei konnten dank niedrigerer Steuern steigende Rohstoffpreise ausgeglichen werden. Der Umsatz legte um sieben Prozent auf 42 Milliarden Dollar zu.

Die Prognosen der Analysten wurden damit übertroffen. Die Aktie stieg nachbörslich zunächst um knapp drei Prozent.

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