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Trotz Konjunktursorgen Autozulieferer ZF expandiert in China

Seit zehn Monaten entwickelt sich der chinesische Automobilmarkt rückläufig – und trotzdem will Zulieferer ZF sein Engagement vor Ort verstärken.

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Friedrichshafen Der Zulieferer ZF will trotz der derzeitigen Flaute am chinesischen Automarkt sein Engagement im Reich der Mitte verstärken. Die dortigen Produktions- und Entwicklungskapazitäten würden ausgebaut, teilte das Unternehmen am Dienstag in Friedrichshafen mit. Derzeit unterhält ZF nach eigenen Angaben 32 Produktionsstandorte in China.

Ziel sei es, in den kommenden Jahren das komplette Produktportfolio für die lokalen Bedürfnisse entwickeln und in China fertigen zu können. Genaue Zahlen wurden nicht genannt. „Nahezu alle unserer Kunden werden ihr Geschäft in China in den kommenden Jahren ausweiten“, sagte ZF-Vorstandsmitglied Holger Klein, der unter anderem für die Region Asien-Pazifik verantwortlich ist. „Dabei unterstützen wir sie, indem wir unser gesamtes Kompetenzportfolio vor Ort anbieten.“

ZF ist nach eigenen Angaben seit 1994 mit eigenen Werken in China präsent. 2018 erwirtschaftete das Unternehmen dort einen Umsatz von mehr als 6 Milliarden Euro, den Großteil davon unter anderem mit Antriebs- und Fahrwerktechnologie sowie mit Sicherheitstechnologie für Pkw und Nutzfahrzeuge.

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