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Übernahme durch Bayer US-Richter weist Aktionärsklage gegen Monsanto-Deal ab

Ein Richter im US-Bundesstaat Missouri hat die Klage eines Aktionärs gegen die Übernahmen von Monsanto durch Bayer verworfen. Am Dienstag sollen nun die Monsanto-Aktionäre auf einer Versammlung dem Deal zustimmen.

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Das Logo des Chemiekonzerns Bayer ist auf einem Smartphone zu sehen, das Logo des US-Agrarkonzerns Monsanto auf einem Tablet: Bayer ist im Vorhaben, Monsanto zu übernehmen, einen Schritt weiter gekommen. Ein Richter hat die Klage eines Aktionärs gegen den Deal abgewiesen. Quelle: dpa

St. Louis Der deutsche Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer ist der Übernahme des US-Saatgutspezialisten Monsanto ein Stück näher gekommen. Ein Richter aus dem US-Bundesstaat Missouri hat am Montag eine Klage gegen den Deal abgewiesen. Ein Monsanto-Aktionär hatte den Spitzenmanagern des amerikanischen Konzerns vorgeworfen, das Unternehmen zu billig an Bayer zu verkaufen.

Bayer und Monsanto hatten sich im September nach langen Verhandlungen auf einen Kaufpreis von 128 US-Dollar je Aktie geeinigt. Für die Monsanto-Aktionäre bedeutete das einen Aufschlag von 44 Prozent auf den letzten Aktienkurs vor dem ersten schriftlichen Bayer-Angebot. An diesem Dienstag nun sollen die Monsanto-Aktionäre auf einer eigens einberufenen Hauptversammlung abstimmen, ob sie die insgesamt 66 Milliarden Dollar schwere Offerte annehmen.

Die Zustimmung gilt als sicher. Es fehlen aber noch die Genehmigungen durch die Behörden rund um den Globus. Mit einem Abschluss der Transaktion wird erst Ende 2017 gerechnet. Es wäre die größte Übernahme eines deutschen Konzerns im Ausland.

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