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Übernahmeangebot AMS sieht weiteren Restrukturierungsbedarf bei Osram

Geht es nach dem Premstättener Konzern, muss der Leuchtmittelhersteller noch Stellen abbauen - für sein Restrukturierungsprogramm, und eine erfolgreiche Übernahme.

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AMS sieht weiteren Restrukturierungsbedarf bei Lichtkonzern Osram

Wien Der österreichische Chip-Hersteller AMS sieht bei Osram Bedarf für einen Stellenabbau. Der Münchener Lichttechnikkonzern durchlaufe seit Jahren ein Restrukturierungsprogramm. „Das ist sicherlich noch nicht zu Ende“, sagte AMS-Finanzchef Michael Wachsler-Markowitsch am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Ziel der von AMS angestrebten Übernahme von Osram sei es, den Konzern zu einer hundertprozentigen Tochter der an der Schweizer Börse gelisteten AMS AG zu machen. „Da wird es am Ende des Tages zu einem Mitarbeiterabbau kommen müssen.“ Die Integration solle in den nächsten drei Jahren abgeschlossen sein, „wobei innerhalb der ersten 18 Monate ein Großteil der Synergien über die Bühne gehen muss.“

AMS will ein Gegenangebot für Osram zur Offerte der Finanzinvestoren Bain und Carlyle vorlegen. Die Österreicher bieten 38,50 Euro je Aktie, die Finanzinvestoren 35 Euro. Die Osram-Mitarbeitervertreter haben sich gegen eine Übernahme durch AMS ausgesprochen, weil sie einen Stellenabbau befürchten.

AMS sei vor allem an der Technologie von Osram, nicht so sehr am Umsatz interessiert, sagte Wachsler-Markowitsch. „Wir haben ausreichend Erfahrung in der Integration von anderen Unternehmen. Wir haben doch einige Übernahmen in den letzten Jahren gemacht. Wir wissen, wie man so etwas macht.“ Auch die Kunden von AMS begrüßten den Schritt. Sie fänden den Deal sehr überzeugend, sagte der Finanzchef.

Mehr: AMS will Osram übernehmen. Bei der Ex-Siemens-Tochter gibt es aber weiterhin Skepsis gegenüber der Strategie von AMS.

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