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Unkrautvernichter Bayer droht Rückschlag bei milliardenschwerem Glyphosat-Vergleich

US-Richter Vince Chhabria äußert Zweifel an einem Teil der Pakets und könnte den Antrag ablehnen. Die Bayer-Aktie verliert mehr als fünf Prozent.

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Für den Vergleich und mögliche künftige Fälle werden bis zu 10,9 Milliarden Dollar fällig. Quelle: dpa

Bayer steht vor einem möglichen Rückschlag bei einem Teil seines milliardenschweren Glyphosat-Vergleichspakets in den USA. Die Aktien verloren am Dienstag mehr als fünf Prozent, nachdem ein US-Bezirksrichter Zweifel an dem Vergleichsvorschlag für den Umgang mit künftigen Klagen äußerte.

Das Gericht sei skeptisch hinsichtlich der Angemessenheit und Fairness des vorgeschlagenen Vergleichs und sei vorläufig geneigt, den Antrag abzulehnen, erklärte der zuständige Richter Vince Chhabria am Montag. Bayer teilte mit, der Konzern nehme die Bedenken ernst und werde diese bei einer vorläufigen Anhörung am 24. Juli adressieren.

Der Leverkusener Agrarchemie- und Pharmakonzern hatte Ende Juni bekannt gegeben, sich im Rechtsstreit wegen des angeblich krebserregenden Unkrautvernichters Glyphosat in den USA mit einem Großteil der Kläger geeinigt zu haben. Für den Vergleich und mögliche künftige Fälle werden bis zu 10,9 Milliarden Dollar fällig.

Der Vereinbarung für mögliche künftige Fälle muss noch der US-Bezirksrichter zustimmen. Im Rahmen dieser Vereinbarung soll ein unabhängiges Wissenschaftsgremium eingerichtet werden, das entscheiden soll, ob der glyphosathaltige Unkrautvernichter Roundup Lymphdrüsenkrebs verursacht.

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