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Unkrautvernichter US-Gericht senkt Strafe für Bayer in Glyphosat-Prozess

Der Leverkusener Konzern kommt in einem weiteren Glyphosat-Prozess um eine Milliardenstrafe herum. Wieder senkte ein US-Gericht die Strafzahlung.

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Bayer und der Glyphosat-Prozess: US-Gericht senkt Strafe deutlich Quelle: dpa

New York Bayer kommt in einem Gerichtsverfahren in Kalifornien um den Unkrautvernichter Glyphosat um eine Milliardenstrafe herum. Richterin Winifred Smith reduzierte am Donnerstag den von einem Geschworenengericht festgelegten Schadenersatz für ein an Krebs erkranktes Ehepaar auf 86,7 Millionen Dollar von zwei Milliarden Dollar. Den Antrag von Bayer, ganz auf eine Strafzahlung zu verzichten, folgte sie nicht. Der Chemiekonzern sprach in einer Erklärung von einem Schritt in die richtige Richtung, kündigte jedoch Berufung gegen das Urteil an.

Das Ehepaar Alva und Alberta Pilliod macht die jahrzehntelange Verwendung des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup der Bayer-Tochter Monsanto für seine Erkrankung an Lymphdrüsenkrebs verantwortlich. Eine Jury hatte dem Ehepaar im Mai recht gegeben. Das Unternehmen habe es versäumt, vor dem Krebsrisiko des Herbizids zu warnen und fahrlässig gehandelt. Die Geschworenen hatten Bayer daher zu einem Schadenersatz von 55 Millionen Dollar und einem Strafschadenersatz von zwei Milliarden Dollar verurteilt.

Mehr: Der Richter im zweiten Verfahren senkt den Schadenersatz auf 25 Millionen Dollar – Er hält das Verhalten von Monsanto aber ebenfalls für „verwerflich“.

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