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US-Aluminiumproduzent Alcoa leidet bereits unter Trumps Einfuhrzöllen

Alcoa: Aluminiumkonzern leidet unter Donald Trumps Einfuhrzöllen Quelle: AP

„Kurz gesagt, die Zölle werden die Herausforderungen der Aluminiumindustrie nicht lösen“, meint US-Aluminiumproduzent Alcoa. Im Gegenteil: Die Zölle auf Aluminiumimporte hätten bereits zu Mehrkosten geführt.

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Der Aluminiumproduzent Alcoa bekommt die Folgen der US-Zollpolitik zu spüren. Wegen der Abgaben streicht das US-Unternehmen seine Jahresprognose zusammen und peilt beim operativen Gewinn (Ebitda) jetzt nur noch 3,0 bis 3,2 Milliarden Dollar an statt bisher 3,5 bis 3,7 Milliarden Dollar. Alcoa erklärte, die Zölle auf Aluminiumimporte hätten im zweiten Quartal zu Mehrkosten von 15 Millionen Dollar geführt, hauptsächlich erhoben auf Einfuhren aus Kanada, seinem größten Lieferanten. Künftig dürften sich die monatlichen Belastungen der Abgabe auf zwölf bis 14 Millionen Dollar belaufen.

Alcoa-Chef Roy Harvey sagte, dass selbst wenn alle US-Kapazitäten ausgeschöpft würden, die USA immer noch 60 Prozent ihres sogenannten Primäraluminiumbedarfs aus Kanada importieren müssten: „Kurz gesagt, die Zölle werden die Herausforderungen der Aluminiumindustrie nicht lösen.“

US-Präsident Donald Trump verhängte Zölle von 25 Prozent auf Stahlimporte und zehn Prozent auf Aluminium für Länder wie Kanada, Mexiko und die Europäische Union, die im Juni in Kraft traten. Trump will damit die US-Industrie schützen, hat aber einen umfassenden Handelskonflikt mit der EU und der Wirtschaftsgroßmacht China angezettelt.

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