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US-Autobauer General Motors sieht sich trotz Gewinneinbruch auf Kurs

Der Chipmangel und die höheren Rohstoff- und Logistikkosten setzen GM zu. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden fast eine halbe Million Fahrzeuge weniger verkauft.

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Konzernchefin Mary Barra zeigte sich zuversichtlich, die für das Gesamtjahr gesteckten Ziele zu erreichen. Quelle: Reuters

Die Chipkrise hat den US-Autobauer General Motors ausgebremst. Der den Aktionären zuzurechnende Reingewinn halbierte sich im dritten Quartal fast auf 2,4 Milliarden Dollar, wie der Detroiter Autokonzern am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr hatten etwas mehr als vier Milliarden Dollar zu Buche gestanden.

Der Gewinnrückgang wurde dadurch gemildert, dass der größte US-Autobauer von höheren Preisen für Pickups und SUV und robusten Geschäften seiner Finanz- und Leasingtochter GM Financial profitierte. Auch eine milliardenschwere Ausgleichszahlung des südkoreanischen Batterielieferanten LG Electronics für den Massenrückruf des Elektroautos Chevrolet Bolt sorgte dafür, dass GM auf Kurs blieb.

Konzernchefin Mary Barra zeigte sich zuversichtlich, die für das Gesamtjahr gesteckten Ziele zu erreichen. Man sehe sich auf dem besten Weg, für 2021 einen bereinigten Betriebsgewinn (Ebit) am oberen Ende der in Aussicht gestellten Spanne zwischen 11,5 und 13,5 Milliarden Dollar zu erzielen, sagte Barra. Der Gewinn sei im dritten Quartal vor allem wegen der durch den Chipmangel gesunkenen Auslieferungen und höheren Rohstoff- und Logistikkosten gefallen.

GM verkaufte in dem Zeitraum mit 1,3 Millionen Fahrzeugen weltweit fast eine halbe Million weniger als im Vorjahreszeitraum. Die gesunkenen Einnahmen bei gleichzeitig höheren Kosten sorgten dafür, dass GM im Autogeschäft 2,6 Milliarden Dollar verbrannte. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum hatte GM einen Barmittelzufluss (Cashflow) von fast zehn Milliarden Dollar ausgewiesen. Der Konzernumsatz schrumpfte binnen Jahresfrist um ein Viertel auf 26,8 Milliarden Dollar.

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    General Motors hatte den schon länger laufenden Rückruf des E-Autos Chevrolet Bolt im August auf mehr als 140.000 Fahrzeuge ausgeweitet, um Batteriemodule wegen Brandgefahr auszutauschen. Die Produktion im Montagewerk Orion im Bundesstaat Michigan ruht deshalb bis Ende Oktober, der Verkauf des Bolt wurde vorübergehend eingestellt.

    Mit dem Lieferanten der Akkuzellen, dem Batteriehersteller LG Electronics, einigte man sich auf die Erstattung der mit dem Rückruf zusammenhängenden Kosten von etwa zwei Milliarden Dollar. Die Produktion des Bolt soll nächste Woche mit begrenzten Stückzahlen wieder anlaufen. An seinem Partner LG hält GM dennoch fest. Der US-Autobauer will in den USA mehrere Batteriezellfabriken hochziehen und baut auf die Zusammenarbeit mit den Koreanern.

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