US-Chemiekonzern Milliardendeal in der Kunststoffbranche: Celanese übernimmt Dupont-Sparte

Dupont verkauft die Sparte für die Produktion von Nylon, Polyester und Elastomeren an den Konkurrenten Celanese. Die Aktie legt zu.

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Der US-Chemieriese trennt sich von seinem Geschäft mit Spezialkunststoffen. Quelle: Reuters

Der US-Chemiekonzern Celanese kauft dem Rivalen Dupont dessen Sparte für Spezialkunststoffe ab. Dafür zahlt Celanese 11 Milliarden Dollar (9,7 Milliarden Euro) in bar, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Vor allem geht es um Materialien wie Nylon, Polyester und Elastomere, die in der Autoindustrie, in Elektronikprodukten und der Industrie eingesetzt werden. Dazu gehören weltweit 29 Produktionsstätten und rund 5000 Beschäftigte.

Der Deal bedarf noch der Zustimmung von Wettbewerbsbehörden und soll gegen Ende des Jahres abgeschlossen werden. Celanese rechnet sich Kosteneinsparungen von rund 450 Millionen Dollar jährlich aus. Dupont stellt Celanese für bestimmte rechtliche Risiken frei, unter anderem für sogenannte PFAS-Chemikalien. Die Dupont-Aktie stieg am Freitag im vorbörslichen Handel um mehr als drei Prozent.

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