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US-Elektroautobauer Tesla-Beschäftigte in Grünheide wollen Betriebsratswahl einleiten

Bei Tesla in Grünheide soll in absehbarer Zeit ein Betriebsrat gewählt werden. Sieben Beschäftigte hätten dazu den ersten Schritt gemacht.

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In den USA sind Tesla-Beschäftigte meist nicht gewerkschaftlich organisiert. Quelle: dpa

Beim US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide soll ein Betriebsrat gewählt werden. Sieben Beschäftigte hätten dazu den ersten Schritt gemacht und für den 29. November zur Wahl eines Wahlvorstandes eingeladen, erklärte die IG Metall am Dienstag. Die Gewerkschaft begrüße den Schritt in Richtung Mitbestimmung.

„Ein Betriebsrat sorgt dafür, dass die Interessen der Belegschaft eine Stimme und ein Gewicht haben. Das entspricht der demokratischen Arbeitskultur in Deutschland“, erklärte Birgit Dietze, Bezirksleiterin der IG Metall in Berlin-Brandenburg-Sachsen.

Im ersten europäischen Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin sollen 12.000 Beschäftigte arbeiten. Bisher sei erst ein Sechstel eingestellt, darunter viele Führungskräfte. Deshalb werde die Wahl nicht kurzfristig stattfinden, erklärte die IG Metall weiter. In den USA sind Tesla-Beschäftigte meist nicht gewerkschaftlich organisiert.

Unternehmenschef Elon Musk ist bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz, den er auch von seiner Belegschaft verlangt. Eine starke Mitbestimmung stehe nicht im Widerspruch zu Innovation und Flexibilität, erklärte Gewerkschaftschefin Dietze.

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