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US-Flugzeugbauer Boeing-Triebwerksschaden lag wahrscheinlich an Materialermüdung

Unklar sei noch, warum sich die Verkleidung des Triebwerks löste und dies brannte, obwohl die Kerosinzufuhr abgestellt gewesen sei. Quelle: AP

Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Materialermüdung die Ursache für den Triebwerksausfall der Boeing 777 von United Airlines gewesen ist.

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Der Triebwerksausfall der zur Notlandung gezwungen Boeing 777 von United Airlines am Wochenende ist nach ersten Erkenntnissen auf Materialermüdung zurückzuführen. Aus diesem Grund sei vermutlich ein Lüfterflügel in dem Triebwerk PW4000 zerbrochen, wie der Chef der Verkehrssicherheitsbehörde NTSB am Montag (Ortszeit) erklärte.

Vier Minuten nach dem Abflug von Denver habe es einen lauten Knall gegeben, erklärte Behördenchef Robert Sumwalt. Der Rumpf des 26 Jahre alten Flugzeugs sei dadurch geringfügig beschädigt worden. Ehe man den Fall mit anderen dieses Triebwerktyps von Pratt & Whitney vergleichen könne, müssten alle Umstände des Vorfalls aufgeklärt werden. Unklar sei noch, warum sich die Verkleidung des Triebwerks löste und dies brannte, obwohl die Kerosinzufuhr abgestellt gewesen sei.

Das beschädigte Triebwerksteil soll am Dienstag in einem Labor des Herstellers unter Aufsicht der NTSB untersucht werden. Am Samstag musste die Maschine ihren Flug nach Honolulu kurz nach dem Start abbrechen und notlanden, weil große Trümmerteile auf den Boden in ein Wohngebiet stürzten und das rechte Triebwerk Feuer fing.

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Boeing rief Airlines auf, die insgesamt 128 Flugzeuge dieses Typs am Boden zu lassen. Neben United Airlines haben Gesellschaften aus Japan und Südkorea dieses Flugzeug in ihren Flotten. Die US-Flugsicherungsbehörde FAA kündigte an, verstärkte Inspektionen von Lüfterflügeln mit Blick auf Materialermüdung anzuordnen.

Mehr zum Thema: Nach den Problemen mit dem 737 und dem Dreamliner belastet nun eine Triebwerksexplosion den dritten großen Umsatzbringer bei Boeing. Drei Grafiken zeigen, wie groß die Probleme der Amerikaner sind.

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