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VDA-Statistik Deutsche Auto-Exporte im ersten Halbjahr rückläufig

Handelskonflikte und der schwächelnde Automarkt in China sorgen für einen Rückgang der Auto-Exporte. Der VDA rechnet mit einem Rückgang im Gesamtjahr.

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Die deutsche Autoindustrie exportiert deutlich weniger Fahrzeuge. Quelle: dpa

Berlin Die deutsche Autobranche kämpft weiter mit einer schwächelnden Nachfrage aus dem Ausland. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden knapp 1,9 Millionen Autos exportiert und damit rund 15 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag in Berlin mitteilte.

Das wirkte sich auch auf die Produktion aus, die mit 2,5 Millionen Autos bis Juni rund 12 Prozent unter Vorjahresniveau lag. Rund drei Viertel aller Personenfahrzeuge in Deutschland werden für den Export produziert.

Deutlich zufriedener stimmten die Branche die Zulassungszahlen im Inland: Rund 1,8 Millionen Fahrzeuge wurden hierzulande in den ersten sechs Monaten zugelassen und damit etwa ein Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2018. Für das Gesamtjahr geht der VDA davon aus, dass die Produktion rund fünf Prozent unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Für Unsicherheit sorgt weiter der Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie die Diskussion rund um Zollschranken.
Mehr: US-Präsident Donald Trump will die Einfuhrzölle für chinesische Waren deutlich erhöhen. Das trifft Tesla, aber auch die deutschen Autohersteller. Warum der Handelskonflikt Tesla schadet – und chinesischen Autoherstellern nützt

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