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Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Aufholjagd im deutschen Maschinenbau: Deutlich mehr Aufträge

Die deutschen Maschinenbauer setzen nach dem Höhepunkt der Corona-Krise ihre Aufholjagd fort. Quelle: dpa

Nach dem Höhepunkt der Corona-Krise setzen die deutschen Maschinenbauer ihre Aufholjagd weiter fort. Lieferengpässe und Materialknappheit bereiten jedoch zunehmend Sorge für die kommenden Monate.

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Die deutschen Maschinenbauer setzen nach dem Höhepunkt der Corona-Krise ihre Aufholjagd fort. Im Juli seien die Auftragseingänge zum Vorjahresmonat um 37 Prozent gestiegen, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag mit. Die Inlandsbestellungen hätten um 24 Prozent zugelegt, die aus dem Ausland um 43 Prozent. Im weniger schwankungsanfälligen Drei-Monats-Zeitraum von Mai bis Juli betrage das Plus insgesamt 45 Prozent. „Das war der sechste Monat in Folge mit zweistelligen Zuwachsraten“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Die Branche mit gut einer Million Beschäftigten verzeichne eine anhaltend hohe Nachfrage aus allen Teilen der Welt, auch aus dem Inland.

„Viele Kunden wollen jetzt aufholen, was durch Corona 2020 liegengeblieben ist“, erläuterte der Experte. „Allerdings müssen diese Aufträge erst einmal zu Umsatz werden. Und hier machen uns die anhaltenden Lieferengpässe und Materialknappheiten zunehmend Sorge.“ Die Branche, zu der neben zahlreichen Mittelständlern auch börsennotierte Konzerne wie Thyssenkrupp, Siemens oder Gea gehören, gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

Mehr zum Thema: China hat Deutschland als Exportweltmeister im Maschinenbau abgelöst – und wird seinen Vorsprung wohl weiter ausbauen. Das liegt auch daran, dass es die Volksrepublik deutschen Unternehmen schwer macht.

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