Verkehrsflugzeuge treiben an Boeing verbucht Rekordumsatz

Der Flugzeugbauer Boeing macht derzeit besonders gute Geschäfte mit seinen Verkehrsflugzeugen. Der größte Rivale von Airbus vermeldet einen Rekordumsatz im vierten Quartal.

Ein Boeing 747-400 startet in den Sonnenuntergang. Das Unternehmen hat einen Umsatzrekord gemacht. Quelle: dpa

Gute Geschäfte mit Verkehrsflugzeugen haben dem Airbus -Rivalen Boeing einen Rekordumsatz beschert. Eingedämmte Produktionskosten für das Flaggschiff 787 Dreamliner hätten zudem den Gewinn im vierten Quartal deutlich in die Höhe getrieben, teilte der US-Konzern am Mittwoch mit. In diesem Jahr soll die Zahl der ausgelieferten Flugzeuge nochmals steigen. Boeing-Aktien verteuerten sich infolge der Nachrichten um mehr als vier Prozent.

Unter dem Strich verdiente der Konzern im abgelaufenen Quartal mit 1,47 Milliarden Dollar 19 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Analysten hatten etwas weniger erwartet. Auch der Umsatzanstieg von drei Prozent auf 24,5 Milliarden Dollar lag über den Erwartungen.

Dieses Jahr sollen nun 750 bis 755 Jets an Kunden gehen. 2014 waren es 723 Maschinen, im Jahr davor 648. Damit hatte Boeing zuletzt vor Airbus gelegen. Der Rivale aus Europa hatte indes 1456 Bestellungen für 2014 gemeldet - 24 mehr als Boeing.

So könnten die neuen US-Raumschiffe aussehen
Tesla-Gründer Elon Musk ist bekennender Raumfahrt-Enthusiast. Sein 2002 gegründetes Unternehmen SpaceX gehört heute zu den wichtigsten Partnern der Nasa. Quelle: REUTERS
Mit dem unbemannten Raumtransporter Dragon versorgt SpaceX im Auftrag der Nasa die Raumstation ISS mit Vorräten. Die Dragon-Kapsel ist aber auch mit Blick auf einen möglichen bemannten Einsatz konzipiert worden. Quelle: dapd
Die Dragon V2 - hier eine Computer-Illustration - soll bis zu sieben Astronauten gleichzeitig ins All befördern können. Quelle: dpa
Bei der Rückkehr zur Erde soll die Dragon-Kapsel in aufrechter Position landen können. Quelle: dpa
Ins All befördert werden soll die Raumkapsel durch die ebenfalls von SpaceX entwickelte Trägerrakete Falcon 9, mit der bereits die unbemannten Dragon-Kapseln in den Weltraum geschossen werden. Quelle: dpa
Bei Boeing plant man mit der bereits in der Erprobung befindlichen Raumkapsel CST-100. Die Illustration zeigt das Raumschiff bei der Annäherung an die Raumstation ISS. Bild: Boeing Quelle: Handelsblatt Online
Das CST-100 (die Buchstaben stehen für Crew Space Transportation) soll ebenfalls bis zu sieben Raumfahrer ins All befördern. Quelle: Handelsblatt Online
Blick ins Innere eine CST-100-Prototypen. Wie die Apollo-Raumschiffe der 60er- und 70er-Jahre, an deren Entwicklung Boeing beteiligt war, wird das CST-100 aus einem Mannschafts- und einem Service-Modul bestehen. Quelle: REUTERS
Auch die Landung ähnelt der in den Apollo-Missionen umgesetzten Technik: An riesigen Fallschirmen schwebt die Raumkapsel nach ihrer Rückkehr aus dem All zur Erde. Quelle: Handelsblatt Online
Anders als bei Apollo ist allerdings keine Landung im Meer geplant. Stattdessen sollen riesige Airbags den Aufprall so weit abmildern, dass die Kapsel auf dem Festland niedergehen kann. Dadurch würde die aufwendige Bergung von Crew und Kapsel durch US-Kriegsschiffe entfallen. Quelle: Handelsblatt Online
Bislang erprobt wurden die Triebwerke der CST-100 sowie das Landemanöver. Ein erster unbemannter Testflug ins All ist für Anfang 2017 geplant. Quelle: AP

Beide Hersteller modernisieren derzeit ihre Produktpalette, hinzu kommt das starke Wachstum des Flugverkehrs in Asien. Analysten gehen allerdings angesichts sinkender Ölpreise davon aus, dass die Nachfrage nach neuen Verkehrsfliegern mit verbrauchsärmeren Turbinen ihren Höhepunkt bereits erreicht hat.

Airbus-Aktien lagen am Mittwoch in einem steigenden Gesamtmarkt leicht im Minus.

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