Verkehrstechnik-Holding Schaltbau plant weitere Zukäufe und hält Jahresprognose aufrecht

Exklusiv

Die Münchner Verkehrstechnik-Holding Schaltbau plant nach der Integration der Tiefenbach-Gruppe und dem Erwerb des Gerätebauers Werner Kircher weitere Zukäufe.

Bahnhof Bamberg Quelle: dpa

Insbesondere „die Bahntechnikindustrie konsolidiert weiter. Am liebsten möchten wir auch in Zukunft Unternehmen in der Größenordnung von 20 bis 30 Millionen Euro Umsatz erwerben“, so Schaltbau-Chef Jürgen Cammann gegenüber der WirtschaftsWoche.

Nach einem dritten Quartal, das so gelaufen sei, „wie wir uns das gewünscht haben“, bestätigte Cammann gegenüber dem Düsseldorfer Magazin die Jahresprognose: Schaltbau strebt im Gesamtjahr 2012 weiter ein Ergebnis je Aktie von 2,94 Euro bei einem Umsatz von rund 350 Millionen Euro und einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 28,9 Millionen Euro an. „Davon rücken wir nicht ab“, so Cammann. Als Dividendenvorschlag plant Cammann eine Ausschüttung eines Viertels des Konzernüberschusses: „Das wären rund 73 Cent je Aktie.“

Der 59-Jährige, der mit seiner Familie elf Prozent der Aktien am SDax-Wert hält, ist auch für die Mittelfristperspektive des Verkehrstechnikers zuversichtlich. „Wir steuern 2015 rund 400 Millionen Euro Umsatz an bei einem Ergebnis von 3,65 Euro je Aktie und möchten uns im Ranking der SDax-Werte weiter nach vorne arbeiten“, sagte Cammann der WirtschaftsWoche.

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