Volkswagen Diesel-Rückstellungen in Milliardenhöhe

Volkswagen sieht sich für mögliche weitere finanzielle Folgen der Dieselaffäre gewappnet. Laut Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch wurden dafür bislang über 25 Milliarden Euro zurückgestellt.

FrankfurtVolkswagen hat Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch zufolge bisher 25,5 Milliarden Euro für die Folgen der Dieselaffäre zurückgestellt. „Für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 weisen wir knapp 23 Milliarden Euro Rückstellungen aus“, sagte Pötsch der „Braunschweiger Zeitung“ laut Vorabbericht von Freitag. „In diesem Jahr kommen noch einmal 2,5 Milliarden Euro hinzu, sodass sich die mögliche Summe auf 25,5 Milliarden Euro summiert. Rund 17,5 Milliarden Euro davon sind bereits aufgelöst.“

Pötsch forderte einen raschen Ausbau der Ladestationen für Elektroautos: „In jedem Fall braucht es hier deutlich mehr Tempo.“ Bund, Länder und Kommunen müssten eine Gemeinschaftsanstrengung für die neue Infrastruktur erbringen.

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