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Vor Hauptversammlung Personalabbau bei Continental nimmt Fahrt auf

Laut Konzernchef Nikolai Setzer haben etwa 4500 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Für dieses Jahr peilt Conti weiterhin einen Nettogewinn an.

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Der Konzernumsatz soll in diesem Jahr auf 40,5 bis 42,5 (Vorjahr 37,7) Milliarden Euro steigen. Quelle: dpa

Der Automobilzulieferer Continental kommt beim Personalabbau voran. Bisher seien rund 6000 Arbeitsplätze „verändert“ worden, sagte Konzernchef Nikolai Setzer laut seinem am Mittwoch vorab veröffentlichten Redetext für die virtuelle Hauptversammlung am 29. April. Davon hätten etwa 4500 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, 1500 hätten eine andere Beschäftigung in dem Konzern gefunden.

Bei der Bilanzpräsentation im März hatte Conti noch eine Zahl von 3700 Mitarbeitern genannt, von denen sich der Konzern getrennt habe. Der weltweit drittgrößte Autozulieferer hatte im vergangenen Jahr seinen Sanierungskurs verschärft, von dem weltweit bis zu 30.000 Stellen betroffen sind, 13.000 davon in Deutschland. Mehrere Werke sollen dichtgemacht werden.

Die Prognose für das laufende Jahr bekräftigte Setzer. Demnach peilt Conti nach zwei Jahren mit tiefroten Zahlen und dem Ausfall der Dividende für das abgelaufene Jahr 2021 einen Nettogewinn an. Der Konzernumsatz soll auf 40,5 bis 42,5 (Vorjahr 37,7) Milliarden Euro steigen, die bereinigte operative Marge zwischen fünf und sechs (Vorjahr 3,5) Prozent liegen.

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