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VW-Tochter Audi steigert Absatz im September nur dank Vorjahreseffekt

Vor einem Jahr hatte Audi massive Probleme mit der Umstellung auf den WLTP-Abgastest. Im Vergleich dazu kann der Autobauer nun wieder zulegen.

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Bis Ende September wurden 1,36 Millionen Autos ausgeliefert, das sind 3,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Quelle: AP

Nur wegen eines Vorjahreseffekts hat Audi im September mehr Autos verkauft. Weltweit wurden 145.400 Fahrzeuge ausgeliefert, ein Plus von 4,5 Prozent, wie der Hersteller am Mittwoch in Ingolstadt mitteilte. Dabei profitiert Audi allerdings davon, dass der Vergleichszeitraum 2018 extrem schlecht ausgefallen war.

Damals konnte Audi in Europa viele Fahrzeuge wegen Problemen bei der Umstellung der Verbrauchs- und Abgasmessung auf den neuen Zyklus WLTP nicht ausliefern und musste einen weltweiten Absatzrückgang um 22 Prozent hinnehmen.

Dementsprechend deutlich fällt jetzt der Zuwachs in Europa aus: Audi legte hier um 33,1 Prozent auf 49.550 Fahrzeuge zu. In den USA ging der Absatz dagegen um 16,6 Prozent auf 16.130 Fahrzeuge zurück. In China, dem wichtigsten Markt der Ingolstädter, sank die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge um 3,3 Prozent auf 63.593 Stück.

Auf das Gesamtjahr gesehen liegt Audi weiterhin im Minus. Bis Ende September wurden 1,36 Millionen Autos ausgeliefert, das sind 3,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Auf das vierte Quartal blickt Audi-Vertriebschefin Hildegard Wortmann dagegen „positiv“: „Bis Jahresende starten weitere neue Modelle wie der Q3 Sportback, die unser Produktportfolio weiter stärken und verjüngen.“.

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