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VW-Tochter auf Vorjahresniveau Audi kommt nicht vom Fleck

Vor der groß angelegten Modell-Offensive stagnieren Umsatz und Gewinn bei der VW-Premiumtochter Audi. Audi-Chef Stadler sieht sich dennoch gut gerüstet für die Zukunft – und hofft auf das vierte Quartal.

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Audi kommt nicht vom Fleck – VW-Tochter auf Vorjahresniveau Quelle: dpa

Ingolstadt Bei Audi stagnieren vor der geplanten Runderneuerung der Modellpalette Umsatz und operativer Gewinn. In den ersten neun Monaten habe das Betriebsergebnis bei 3,94 Milliarden Euro gelegen, teilte die Volkswagen-Tochter am Montag in Ingolstadt mit. Vor einem Jahr waren es - die Belastungen aus dem Dieselskandal herausgerechnet - 3,92 Milliarden.

Audi-Chef Rupert Stadler sprach von einem „robusten Ergebnis“. „Damit sind wir gut vorbereitet für ein anspruchsvolles viertes Quartal, in dem sich Vorleistungen für unsere unmittelbar bevorstehende Modelloffensive stärker bemerkbar machen werden“, sagte der neue Finanzvorstand Alexander Seitz. Im nächsten Jahr soll im Schnitt alle drei Wochen ein neues Modell vom Band laufen.

Die operative Umsatzrendite soll zum Jahresende trotzdem wie geplant zwischen acht und zehn Prozent liegen, bekräftigte. Bis Ende September waren es 8,9 Prozent. Den Rückstand bei den Verkaufszahlen will die Oberklasse-Marke von VW bis Ende Dezember noch aufholen.

In den ersten drei Quartalen wurden 1,38 Millionen Audi ausgeliefert, zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor, zum Jahresende soll daraus ein leichtes Plus werden. Seit Juni stiegen die Auslieferungen wieder. Mit einem kleinen Plus rechnet Audi auch für den Umsatz, der nach neun Monaten mit 44,2 Milliarden Euro 0,5 Prozent über Vorjahr liegt.

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