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Wegen Diesel-Abgaswerten Frankreich leitet Ermittlungsverfahren gegen Renault ein

Die französische Justiz untersucht Renault seit viereinhalb Jahren wegen mutmaßlichen Betrugs. Nun muss der Hersteller eine Kaution von 20 Millionen Euro hinterlegen.

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Nach jahrelangen Untersuchungen hat die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen Renault wegen mutmaßlichen Betrugs eingeleitet. Wie Renault am Dienstagabend berichtete, gehe es um Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen „älterer Generationen“. Die Justiz untersucht den Fall seit rund viereinhalb Jahren.

Renault wies die Vorwürfe zurück. Man habe sich stets an französische und europäische Vorgaben gehalten. In Autos gebe es keine betrügerische Software. Der Hersteller mit Sitz in Boulogne-Billancourt bei Paris muss nach eigenen Angaben eine Kaution von 20 Millionen Euro für mögliche Entschädigungen und Strafgelder hinterlegen. Zudem ist eine Bankgarantie von 60 Millionen Euro fällig, um mögliche Schäden auszugleichen.

Der „Dieselgate“-Skandal war seinerzeit von Europas größtem Autohersteller VW ausgelöst worden. Die Affäre um millionenfach gefälschte Stickoxid-Abgaswerte flog im September 2015 in den USA auf.

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