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Werkzeugmaschinen Gildemeister wird endgültig zum Japaner

Seit 2009 arbeitet der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister eng mit der japanischen DMG Mori Seiki zusammen - und benannte sich bereits um. Nun machen die japanischen Geschäftspartner ein Übernahmeangebot.

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Im Werk der ehemaligen Gildemeister in Bielefeld: Der japanische Konzern DMG Mori Seiki übernimmt hier die Mehrheit. Quelle: dpa

Der früher unter Gildemeister firmierende Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori Seiki in Bielefeld soll mehrheitlich in japanische Hände kommen. Am Mittwochabend veröffentlichte die DMG Mori GmbH in Stuttgart ein Übernahmeangebot von 27,50 Euro je Aktie in bar.

Der Tochtergesellschaft der japanischen DMG Mori Seiki zufolge sind das knapp 29 Prozent mehr als der Durchschnittskurs der Anteilscheine in den letzten drei Monaten. Mit dem Angebot wollen die Japaner ihren Anteil von zuletzt gut 24 Prozent auf mehr als 50 Prozent ausbauen.

Formal muss der Vorstand der deutschen DMG sich noch zu dem Angebot äußern. Laut Mitteilung hat dieser aber bereits zugesagt, den Übernahmeplan vorbehaltlich einer Prüfung zu unterstützen. Zudem hält der Vorstand zu diesem Zeitpunkt den Angebotspreis für angemessen.

Die ehemalige Gildemeister arbeitet mit den Japanern seit 2009 immer enger zusammen. Zudem hielten die Deutschen zuletzt einen Anteil von knapp 10 Prozent an DMG Mori Seiki. Die Umbenennung des Bielefelder Unternehmens war ein weiteres Symbol für die enge Verflechtung mit dem japanischen Konzern gleichen Namens.

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