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Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori erwartet mehr Gewinn

Nach dem Umbau des Unternehmens, spricht der neue Konzernchef von DMG Mori nun von einem schwierigen Marktumfeld. Der Umsatz würde deshalb im laufenden Jahr stagnieren. Unterm Strich soll aber ein höheres Plus stehen.

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Beim Werkzeugmaschinenbauer stagniert der Umsatz. Quelle: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH

Düsseldorf Der Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori stellt sich auf Gegenwind ein. Das Marktumfeld sei schwierig, sagte Konzernchef Christian Thönes am Donnerstag. Daher rechne er 2017 mit weitgehend stagnierenden Erlösen und Auftragseingängen. Derweil soll der Vorsteuergewinn (Ebt) steigen, nachdem er 2016 durch Umbaukosten von knapp 80 Millionen Euro belastet war. Der Start ins Jahr sei allerdings mit höheren Bestellungen erfolgreich verlaufen.

Thönes kündigte für 2017 einen Auftragseingang von 2,3 (Vorjahr: 2,36) Milliarden Euro an und einen Umsatz von 2,25 (2,26) Milliarden. Das Ebt soll 130 (94,1) Millionen Euro erreichen. Im ersten Quartal peilt der Manager einen Auftragseingang von 630 (591,6) Millionen Euro an und einen Umsatz von 520 (541,4) Millionen. Das Ebt werde wohl stagnieren.

Bei dem einst als Gildemeister bekannten Konzern war 2016 eine neue Ära angebrochen: Großaktionär DMG Mori Co hatte seinen Anteil auf über 75 Prozent ausgebaut und kann bei den Bielefeldern nun durchregieren. Zudem ging der langjährige Konzernlenker Rüdiger Kapitza nach der Machtübernahme des Mehrheitsaktionärs von Bord. Thönes kündigte im Herbst einen Unternehmensumbau an. Er wolle schlankere Strukturen schaffen, hatte er im Reuters-Interview gesagt. Den Verkauf des defizitären Batteriegeschäftes brachte Thönes im Januar über die Bühne.

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