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Wettbewerbsbehörden Linde-Fusion mit Praxair wackelt wegen Kartellbedenken

Mit der Fusion würden Linde und Praxair bei einigen Industriegasen zum größten Anbieter der Welt. Wettbewerbshüter verlangen Zugeständnisse.

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Linde-Fusion mit Praxair wackelt wegen Kartellbedenken Quelle: Bloomberg/Getty Images

Berlin Die Fusion des deutschen Industriegasekonzerns Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Anbieter von Sauerstoff und Helium muss eine weitere Hürde nehmen. Der Münchner Dax-Konzern teilte in der Nacht zu Mittwoch mit, nach weiteren Rückmeldungen von Wettbewerbsbehörden davon auszugehen, dass die in Umsätzen gemessene Schmerzgrenze bei den geforderten Veräußerungen von Firmenteilen überschritten wird. Beide Konzerne müssten dann entsprechenden Zusagen zustimmen, um den Deal noch zu retten.

„Linde und Praxair setzen ihre konstruktiven Gespräche miteinander fort und diskutieren mit den Wettbewerbsbehörden, wie deren Anforderungen erfüllt werden können“, hieß es in einer knappen Mitteilung.

Skeptisch zeigte sich zuletzt vor allem die US-Kartellbehörde FTC. Wenn die Auflagen der FTC nicht dazu führen, dass Linde und Praxair weltweit Firmenteile mit mehr 3,7 Milliarden Euro Umsatz oder 1,1 Milliarden Euro operativem Gewinn abgeben müssen, wird die Fusion wohl kommen, hieß es zuletzt. Das scheint nun aber in Gefahr zu sein.

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