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Wirtschaftliche Spannung US-Firmen fühlen sich in China nicht willkommen

Die US-Flagge weht in Peking. Quelle: AP

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und China sind angespannt. Eine Umfrage zeigt, dass sich 75 Prozent der US-Firmen in China unerwünscht fühlen.

Eine große Mehrheit der US-Firmen sieht sich einer Umfrage zufolge in China unerwünscht. Drei von vier Unternehmen fühlten sich nicht willkommen, teilte die Amerikanische Handelskammer in China am Dienstag vor US-Präsident Donald Trumps Rede zur Lage der Nation mit. Zwar rechneten US-Konzerne mit einer stärkeren Öffnung für Auslandsinvestitionen in China, wie aus der jährlichen Befragung hervorgeht. Auch die Aussichten seien generell positiv. Aber die Wachstumsraten der Investitionen würden wohl deutlich unter früheren Zuwächsen bleiben.

Der Verband forderte die Regierung in Washington auf, sich stärker für Wettbewerbsgleichheit und wechselseitige Investitionsmöglichkeiten zu bemühen. Dabei könne es auch helfen, Druck auszuüben. Es gebe das Gefühl, dass Dialog allein keine wirklichen Fortschritte gebracht habe, sagte Handelskammer-Chef William Zarit.

Trump hatte zuletzt seine "America first"-Politik mit Schutzzöllen auf Solaranlagen und Waschmaschinen vorangetrieben. Zudem hatten die USA angekündigt, Maßnahmen gegen China wegen der Verletzung von geistigem Eigentum zu prüfen. Die Regierung in Peking hat sich auf die Fahnen geschrieben, bis 2025 die Technologieführerschaft in Schlüsselbereichen der Industrie zu erlangen.

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