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„Ytong“-Hersteller Baustoffkonzern Xella startet wohl erneuten Anlauf für Börsengang

Der US-Finanzinvestor Lone Star will den Baustoffkonzern Xella angeblich an die Börse zu bringen. 2015 waren Xellas Börsenpläne noch gescheitert.

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Der Hersteller des Porenbetons Ytong könnte bei einem Börsengang einen geschätzten Wert von 2,2 Milliarden Euro haben. Quelle: dpa

München Der Duisburger Baustoffkonzern Xella erwägt Insidern zufolge einen neuen Anlauf für einen Börsengang. Der Eigentümer des für „Ytong“-Porenbeton bekannten Unternehmens, der US-Finanzinvestor Lone Star, habe bereits mit Investmentbankern darüber gesprochen, sagten drei mit den Überlegungen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag.

Stattfinden könnte die Emission im zweiten Quartal 2019. Mandate für die Banker gibt es aber noch nicht. Lone Star und Xella wollten sich nicht dazu äußern.

Lone Star hatte Xella erst Ende 2016 für 2,2 Milliarden Euro gekauft. Normalerweise bleiben Finanzinvestoren länger an Bord. Lone Star fürchte aber eine Korrektur an den Börsen und versuche Xella daher schon früh wieder loszuwerden. „Jeder will noch aus der Tür kommen, bevor sie zufällt“, sagte einer der Insider. Der Konzern hatte bereits 2015 Börsenpläne, diese aber wieder zu den Akten gelegt.

Xella ist in 20 Ländern aktiv und beschäftigt 6100 Menschen. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr bei 1,4 Milliarden Euro Umsatz einen operativen Gewinn (Ebitda) von 248 Millionen Euro erwirtschaftet. Gemessen an den Bewertungen von Baustoff-Herstellern wie Wienerberger oder der französischen Imerys könnte Xella auf einen Börsenwert von bis zu zwei Milliarden Euro kommen.

650 Millionen Euro hat sich Lone Star bereits ausschütten lassen. Xella musste dafür zusätzlich Schulden aufnehmen. Das Unternehmen hatte der Unternehmerfamilie Haniel gehört, die 2008 ausstieg.

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