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Zulieferer Knorr-Bremse profitiert von anziehendem Nutzfahrzeug-Geschäft

Knorr-Bremse hat seine Erlöse in den ersten neun Monaten deutlich gesteigert. Probleme in der Lieferkette sorgen aber für Belastungen.

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Vor allem das Zuggeschäft bekommt immer noch die Corona-Pandemie zu spüren. Quelle: dpa

Die Belebung des Nutzfahrzeugmarkts hat Knorr-Bremse in den ersten neun Monaten zu einem Umsatzplus verholfen. Die Erlöse legten um gut neun Prozent auf gut fünf Milliarden Euro zu, wie der Nutzfahrzeug- und Zug-Zulieferer am Freitag mitteilte. Der Betriebsgewinn (EBIT) verbesserte sich um fast ein Fünftel auf 708,5 Millionen Euro.

Knorr-Bremse-Chef Jan Mrosik sprach von einem anspruchsvollen Umfeld und nannte dabei die Probleme in der Lieferkette sowie Projektverschiebungen im Zug-Geschäft. Dennoch liege das Unternehmen in der Summe deutlich über dem Vorjahresniveau. „Die Nachfrage ist in unseren Märkten weiterhin stark und intakt.“

Für das Gesamtjahr sagt das Unternehmen nun einen Umsatz von 6,6 bis 6,8 Milliarden Euro voraus und grenzt seine bisherige Spanne von 6,5 bis 6,9 Milliarden Euro etwas ein. 2020 lagen die Erlöse bei knapp 6,2 Milliarden Euro. Die operative Gewinnmarge (EBIT) solle zwischen 13 und 13,5 Prozent liegen und damit auf Vorjahresniveau; zuvor hatte das Unternehmen einen Wert zwischen 13 und 14,5 Prozent vorhergesagt. Das lässt auf einen Dämpfer zum Jahresende schließen: Für die ersten neun Monate meldete Knorr-Bremse hier einen Wert von 14,2 Prozent.

Vor allem das Zuggeschäft bekommt immer noch die Corona-Pandemie zu spüren: Der Auftragseingang sank hier in den ersten neun Monaten um 8,4 Prozent, weil Projekte insbesondere in Asien verschoben wurden. Auch das Wartungsgeschäft läuft etwas schwächer: Weil in der Pandemie Züge seltener fuhren, müssen sie weniger gewartet werden.

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    Anders sah es im Nutzfahrzeug-Geschäft aus, wo Knorr-Bremse von der weltweit stark gestiegenen Nachfrage profitierte. Allerdings schlug die weltweite Halbleiterknappheit insbesondere im dritten Quartal zu Buche, weil viele Fahrzeughersteller ihre Produktion drosselten und deswegen auch andere Zulieferteile nicht abriefen.

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