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Zulieferer ZF schließt Übernahme von Wabco ab

Der drittgrößte deutsche Autozulieferer hat den US-Bremsenhersteller für gut 6,2 Milliarden Euro übernommen. Bis 2025 will ZF bis zu 15.000 Stellen streichen.

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Der Zulieferer sichert sich mit der Übernahme Kompetenzen für Nutzfahrzeug-Bremssysteme, die er für das automatisierte Fahren braucht. Quelle: dpa

Der Autozulieferer ZF hat die Übernahme des US-amerikanischen Bremsenherstellers Wabco abgeschlossen. Das teilten das Unternehmen ZF und dessen Gesamtbetriebsrat am Freitagabend mit.

„Die Zusammenführung dieser beiden erfolgreichen Unternehmen macht unsere Nutzfahrzeug-Systemtechnik noch innovativer und leistungsfähiger“, sagte der Vorstandsvorsitzende von ZF in Friedrichshafen, Wolf-Henning Scheider, laut einer Mitteilung.

Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, Achim Dietrich, kommentierte den Schritt: „Die Übernahme von Wabco durch ZF ist für uns alle eine riesige Chance.“

Der Schritt fällt in ungünstige Zeiten. ZF will bis 2025 bis zu 15.000 Stellen weltweit streichen, etwa die Hälfte davon in Deutschland. Das geht aus einem internen Schreiben des ZF-Vorstands an die Belegschaft vom Donnerstag hervor, das dem Handelsblatt vorlag.

Angesichts dessen werde die Betriebsratsarbeit in den kommenden Monaten vor allem ein Ziel im Fokus haben: die Sicherung von Arbeitsplätzen, wie Dietrich weiter mitteilte.

ZF hatte im vergangenen Jahr bekannt gegeben, Wabco für gut 6,2 Milliarden Euro übernehmen zu wollen. Der Zulieferer vom Bodensee würde sich damit Kompetenzen für Nutzfahrzeug-Bremssysteme sichern, die er für das automatisierte Fahren dringend braucht und bisher selbst nicht hat.

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