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Zwickau Milliardeninvestition in E-Auto-Werk soll bei VW Jobs sichern

In Zwickau errichtet Volkswagen ein reines E-Mobilitäts-Werk. Davon spricht sich der Autobauer sichere Arbeitsplätze.

Der Umbau soll dem Konzern finanzielle Vorteile verschaffen. Quelle: dpa

WolfsburgDer Wandel des Volkswagen-Standortes Zwickau zum reinen E-Mobilitäts-Werk bringt dem Autobauer nach Einschätzung von Elektro-Auto-Vorstand Thomas Ulbrich finanzielle Vorteile. Gründe dafür seien etwa niedrigere Investitionen und eine optimierte Lieferkette – außerdem sichere die Milliardeninvestition Arbeitsplätze in Zwickau, sagte Ulbrich, der im Februar das neue Vorstandsressort E-Mobilität der Kernmarke VW Pkw übernommen hatte, dem VW-Mitarbeitermagazin „Inside“. Das Interview lag der Deutschen Presse-Agentur vor.

Der Umstieg auf E-Mobilität werde viele Arbeitsabläufe verändern, kündigte Ulbrich an. Teile der Belegschaft in der Montage müssten zu Experten für Hochvolttechnologie ausgebildet, andere in Sachen Vernetzung und Internetservices geschult werden, sagte er. Die große Herausforderung bestehe darin, das Werk parallel zum Weiterbau konventioneller Autos für die Fertigung der neuen Generation von Elektrofahrzeugen umzubauen.

In Zwickau sollen ab 2019 die neuen E-Autos der ID-Modellreihe vom Band rollen. Im Gegenzug sollen die bisherige Passat-Produktion nach Emden und die Golf-Familie mit der neuen Fahrzeuggeneration komplett ins Stammwerk nach Wolfsburg verlagert werden. „2019 wird ein Jahr des Auslaufens und des Umbaus zugleich. Das müssen wir der Mannschaft frühzeitig und vernünftig erklären“, sagte Ulbrich. VW investiert eine Milliarde Euro in den „Aufbau von Europas größtem Kompetenzzentrum für E-Fahrzeuge in Zwickau“

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