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IT-Branche Bei EDS Deutschland droht Kahlschlag durch HP-Chef

Die IG Metall fürchtet, dass HP-Deutschland Chef Uli Holdenried die meisten EDS-Niederlassungen schließt.

Uli Holdenried, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Hewlett-Packard Deutschland Quelle: dpa

Wieder einmal muss Uli Holdenried die Umbaupläne von Hewlett-Packard-Konzernchef Mark Hurd in Deutschland durchdrücken. 25.000 Jobs will Hurd weltweit abbauen, kündigte er Mitte September nach der erfolgreichen Übernahme des IT-Dienstleisters Electronic Data Systems (EDS) ab – knapp acht Prozent der Beschäftigten. In Deutschland soll Landeschef Holdenried 1400 Stellen streichen, 1150 davon allein bei EDS. „Wir fürchten, dass ein Großteil der EDS-Niederlassungen in Deutschland von Schließung bedroht sein könnte“, sagt Ulrike Saaber, bei der IG Metall für EDS zuständig. EDS beschäftigt in Deutschland rund 4200 Mitarbeiter in mehr als 50 Niederlassungen. 

Dagegen hat Hewlett-Packard hier 8500 Mitarbeiter, aber nur 15 Standorte. Noch, wiegelt Hewlett-Packard ab, sei es zu früh, um zu sagen, wo wie viele Stellen wegfielen.

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