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IT-Branche Hewlett-Packard will mehr Stellen streichen als bisher angekündigt

Der Deutschland-Chef des amerikanischen IT-Konzerns Hewlett-Packard, Volker Smid, will mehr Stellen streichen als bisher angekündigt.

Nicht einmal die übliche Schonfrist von 100 Tagen ist abgelaufen, da riskiert Volker Smid schon Ärger. Seit Beginn des Jahres leitet er vom baden-württembergischen Böblingen aus das Deutschland-Geschäft des weltgrößten IT-Konzerns Hewlett-Packard (HP), ist für knapp 13.000 Mitarbeiter verantwortlich, von denen rund 8500 bei HP arbeiten und weitere 4200 beim übernommenen IT-Dienstleister EDS. Für die Beschäftigten hat Smid schlechte Nachrichten: Der 50-Jährige will bei HP 556 Arbeitsplätze abbauen – doppelt so viele wie zunächst geplant, wie es aus dem Umfeld des Betriebsrats heißt.

Insgesamt werden durch die Integration von EDS in HP 1400 Stellen überflüssig – 1150 Jobs bei EDS und 250 bei HP. Jetzt sollen bei HP weitere 306 Stellen wegfallen. Dabei handelt es sich Unternehmenskreisen zufolge um unterschiedliche Einzelmaßnahmen, durch die bestimmte administrative Tätigkeiten in andere HP-Standorte in Osteuropa verlagert werden. Wie es weiter heißt, verhandelt die HP-Geschäftsführung bereits mit der Mitarbeitervertretung über einen Interessenausgleich für die Beschäftigten sowie darüber, wie stark welche Standorte betroffenen sein werden.

„Größere Niederlassungen mit einem höheren Anteil übergeordneter Verwaltungstätigkeiten dürfte es stärker treffen“, sagt ein Betriebsrat. Beim Personalabbau ist Deutschland-Chef Smid selbst ein Getriebener. Er muss hierzulande die Stellenstreichungen umsetzen, die der amerikanische Konzernchef Mark Hurd in Grundzügen schon im vergangenen Jahr angekündigt hat. Weltweit streicht der IT-Riese 25.000 Jobs.

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