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21st Century Fox Murdochs Medienimperium büßt Gewinn ein

Der US-Medienkonzern von Rupert Murdoch schneidet im abgelaufenem Quartal schlechter ab als von Analysten erwarten. Dazu beigetragen haben auch Skandale um Beschäftige beim Nachrichtensender Fox News.

Berichte über sexuelle Übergriffe wichtiger Angestellter beim konservativen Nachrichtensender Fox News ließen die Werbeeinnahmen stagnieren. Quelle: Reuters

New YorkBeim US-Unterhaltungsriesen 21st Century Fox lief es zu Jahresbeginn nicht so rund wie erwartet. Im Geschäftsquartal bis Ende März fiel der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert von 841 auf 799 Millionen Dollar (736 Millionen Euro), wie der Konzern von Medienmogul Rupert Murdoch am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte.

Beim Umsatz gab es ein Minus um fünf Prozent auf 7,6 Milliarden Dollar. Hier hatten Analysten mit mehr gerechnet. Die Aktie büßte nachbörslich zeitweise um rund vier Prozent ein.

Vor allem die Filmsparte um das traditionsreiche Hollywood-Studio 20th Century Fox konnte mit dem erfolgreichen Vorjahreszeitraum nicht mithalten, als die Marvel-Comicverfilmung „Deadpool“ die Kinokassen hatte klingeln lassen.

Im Kabelgeschäft mit dem Nachrichtensender Fox News, der wegen Berichten über sexuelle Übergriffe hochrangiger Mitarbeiter in den Schlagzeilen steht, stiegen die Erlöse um zwei Prozent. Die Werbeeinnahmen in den USA stagnierten jedoch, so dass die Ergebnisse auch hier unter den Erwartungen blieben.

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