4,6 Prozent mehr Geld Tarifeinigung bei der Telekom

Bei der Telekom haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft geeinigt. 72.000 Beschäftigte bekommen eine Anhebung der Gehälter in zwei Schritten. Eine weitere Tarifrunde steht noch aus.

72 000 Beschäftigten der Telekom Deutschland bekommen eine Anhebung der Gehälter in zwei Schritten um 4,6 Prozent. Quelle: dpa

Der Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom ist beigelegt. Arbeitgeber und Gewerkschaft Verdi verständigten sich am Mittwoch für die 72 000 Beschäftigten der Telekom Deutschland mit Mobilfunk, Festnetz, Service, Technik und Konzernzentrale auf eine Anhebung der Gehälter in zwei Schritten um 4,6 Prozent über einen Zeitraum von zwei Jahren, teilten Sprecher von Verdi und Telekom mit. Außerdem sind bis Ende Januar 2016 betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. In einer rund 24-stündigen Marathonsitzung in Bonn hatten die Tarifpartner zuvor um einen Kompromiss gerungen. Offen ist die Tarifrunde noch für 25 000 Mitarbeiter der Großkundensparte T-Systems, für die an diesem Donnerstag separat verhandelt wird.

Die Gewerkschaft forderte für die Beschäftigten aus den Bereichen Mobilfunk, Festnetz, Service, Technik und Konzernzentrale 5,5 Prozent mehr Geld bei einjähriger Laufzeit. Das Management hatte zuletzt Einkommensverbesserungen von drei Prozent - verteilt über zwei Jahre - angeboten.

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Der Tarifkonflikt wurde seit einigen Wochen immer wieder von Warnstreiks begleitet. Daran hatten sich nach Gewerkschaftsangaben bundesweit insgesamt mehr als 20 000 Beschäftigte beteiligt.

Der im Mai 2012 abgeschlossene Tarifvertrag für die Telekom-Tarifbeschäftigten war Anfang Februar 2014 ausgelaufen. Er hatte über zwei Jahre verteilt in drei Stufen einen Anstieg um insgesamt 6,5 Prozent gebracht.

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