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Altera Intels Plan für Milliarden-Zukauf ist geplatzt

Es sollte die größte Übernahme in Intels Unternehmensgeschichte werden: Für mehr als zehn Milliarden Dollar wollte der Chiphersteller den Rivalen Altera schlucken. Die Gespräche wurden einem Insider zufolge nun abgebrochen.

Das Logo des Konzerns Intel Quelle: dpa

Die Pläne zur größten Übernahme in der Geschichte von Intel sind einem Insider zufolge geplatzt. Die Verhandlungen mit dem kleineren Rivalen Altera seien abgebrochen worden, weil keine Einigung auf einen Preis erzielt werden konnte, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person am Donnerstag.

Das Geschäft hätte ein Volumen von mehr als zehn Milliarden Dollar haben können und damit Intels bislang größte Übernahme in den Schatten gestellt. Im Jahr 2011 kaufte der Chiphersteller für 7,7 Milliarden Dollar den Anti-Viren-Spezialisten McAfee. Eine Übernahme der auf Schaltelektronik und programmierbare Halbleiter spezialisierten Altera hätte in die Intel-Strategie gepasst, den Konzern breiter aufzustellen.

Die zehn größten IT-Übernahmen weltweit nach Kaufpreis

Der klassische Markt für PC-Chips, auf dem Intel führend ist, schwächelt. Zudem verschlief das Unternehmen den Trend zu Tablet-PCs und Smartphones. Trotz der gescheiterten Übernahmeverhandlungen rechnen Experten mit einer Konsolidierungswelle in der Chipbranche. Zuletzt kaufte der niederländische Anbieter NXP den kleineren US-Rivalen Freescale für zwölf Milliarden Dollar. Intel und Altera waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Altera-Aktien notierten 0,3 Prozent niedriger. Seit Bekanntwerden der Übernahmegespräche vor rund zwei Wochen hatten die Papiere mehr als 20 Prozent zugelegt. Intel-Anteilsscheine legten am Donnerstag 0,3 Prozent zu.

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