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Anteil verschoben, Eigenkapitalquote verringert Bilanzkniff schiebt Telekom an

Die Telekom hatte am Mittwoch einen Konzernjahresüberschuss von insgesamt 3,9 Milliarden Euro vermeldet, fast 80 Prozent mehr als im Vorjahr. Quelle: REUTERS

Der Dax-Konzern verschiebt Anteile an Ströer, die Eigenkapitalquote verringert sich: Dank eines Bilanzkniffs konnte die Deutsche Telekom ihren Gewinn 2019 deutlich steigern.

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Die Deutsche Telekom hat 2019 ihren Gewinn deutlich gesteigert – auch dank eines Bilanzkniffs. Denn der Dax-Konzern übertrug Anteile in Höhe von 11,34 Prozent am börsennotierten Vermarkter Ströer zur Besicherung von bestehenden Pensionsverpflichtungen in den Deutsche Telekom Trust e.V.. Das brachte der Telekom 2019 einen Extraertrag von 142 Millionen Euro. Die Telekom hatte am Mittwoch einen Konzernjahresüberschuss von insgesamt 3,9 Milliarden Euro vermeldet, fast 80 Prozent mehr als im Vorjahr, als die Bonner knapp 2,2 Milliarden Euro an Überschuss erzielten. Vor allem dank starker Geschäfte in den USA hatte der Umsatz 2019 um 6,4 Prozent auf 80,5 Milliarden Euro zugelegt.

Nicht so toll sieht es dagegen in der Bilanz aus: Die Eigenkapitalquote reduzierte sich von rund 30 Prozent per Ende 2018 auf nur noch rund 27 Prozent. Der Anteil der Aktionäre am Vermögen ihres Unternehmens ging zum Bilanzstichtag 31. Dezember sogar von gut 21 auf nur noch 18,6 Prozent zurück.

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