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Antworten auf Leserfragen „Wäre das iCar wohl eher ein Tesla oder ein Volkswagen?“

Apple-CEO Tim Cook hat nach dem Tod von Steve Jobs dafür gesorgt, dass die Herzen der Fans auch weiter für die Marke schlagen. Quelle: imago images

Der vermeintliche Langweiler Tim Cook hat Apple zu einem Konzern der Superlative geformt – trotz einiger Rückschläge. Wir beantworten Fragen, die Leser uns auf Instagram zur aktuellen Titelgeschichte gestellt haben.

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Zu blass, zu langweilig, zu bürokratisch – als Tim Cook vor zehn Jahren den damals bereits schwerkranken Steve Jobs ablöst, ist die Wall Street sicher: Cook ist für Apple der Anfang vom Ende. Heute sagt das niemand mehr. Denn der vermeintliche Langweiler hat aus Apple mit beispielloser Härte eine gigantische Geldmaschine geformt. Und schenkt man den sich immer weiter verdichtenden Gerüchten Glauben, peilt er schon das nächste Geschäftsfeld an: autonom fahrende Autos. Darüber haben wir in der aktuellen WirtschaftsWoche berichtet. In unserer Story auf dem Instagram-Kanal der WiWo haben wir Ihre Nachfragen zur Titelgeschichte gesammelt.

Schauen Sie sich in unserer Instagram-Story an, was unser Silicon-Valley-Korrespondent Matthias Hohensee im Video antwortet oder lesen Sie es hier:

Wen außer Tim Cook muss man aus der Apple-Führungsriege noch auf dem Plan haben?
Der engste Mitarbeiter von Tim Cook ist COO Jeff Williams, der Operativ-Chef. Hinzu kommen Craig Federighi als Senior Vice President Software Engineering sowie Eddy Cue als Senior Vice President of Internet Software and Services, kurz gesagt: Dienstleistungschef. Alle drei werden übrigens auch als mögliche Nachfolger von Cook gehandelt.

Würde das iCar eher ein Tesla oder eher ein Volkswagen werden?
Wenn das iCar tatsächlich kommt, wird es eher ein höherpreisiges Produkt sein, da Apple ja für Premium-Produkte bekannt ist. Und es muss sich von der Bedienerführung und vom Design abheben. Insofern wäre es zumindest derzeit eher ein Konkurrent für Tesla als für Volkswagen.

Welche Rolle spielt die Mac-/iPad-Sparte bei Apple noch?
Mac und iPad machen derzeit etwa ungefähr 20 Prozent des Apple-Umsatzes aus. Insofern ist das natürlich weiterhin relevant. Der Mac hat ja gerade erst durch den M1-Prozessor neuen Aufschwung erfahren. Der M1-Prozessor war eigentlich exklusiv für Mac reserviert, wird aber seit Kurzem auch im iPad Pro eingesetzt. Dort kann er seine Vorzüge allerdings noch nicht richtig ausspielen, wegen der Beschränkungen des Betriebssystems. Viele Kunden sind damit sehr unzufrieden.

Mehr zum Thema: Silicon-Valley-Managementpapst Geoffrey Moore spricht im Interview über die Vorzüge von Tim Cooks Langweiler-Image, die Spekulationen rund ums Apple-Auto und die Gefahr aus China.

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